

Die 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 12c führten am Ende des letzten Schuljahres „Hänsel“ auf, als ihr Höhepunkt in der Oberstufe und nach fast einjährigen Vorbereitungen und Proben. Entstanden im Unterricht des Faches Darstellendes Spiel unter der Leitung von Julia Buttgereit und unterstützt von Birgit Steinborn im Fach Kunst, die vor allem die benötigten großformatigen Bilder auf der Bühne erarbeiten ließ, haben die Schülerinnen und Schüler fast alles selbst erarbeitet: Die Sprechtexte des Stückes selbst geschrieben, die Kulissen gebaut/gezeichnet, die Bühnentechnik vorbereitet und bedient und auch die Musik vertont. Da die Zeit dazu im normalen Unterricht nicht reichte, hatten sich die Aktiven zudem freiwillig Dienstags nachmittags zu einer zusätzlichen Theater-AG zusammengeschlossen, um alles fertig zu bekommen. Und so konnten dann eine Vormittags- und zwei Abendveranstaltungen kurz vor den Sommerferien mit großem Erfolg durchgeführt werden.
Inhaltlich ging es um die Geschichte des jungen Kunststudenten Hänsel, der den Unfalltod seiner Mutter noch nicht verarbeitet hat, dabei vom Vater aber auch nicht unterstützt wird, und so immer mehr in Zweifeln, Alkohol und Drogen abrutscht. Auch die liebevolle Unterstützung seiner Mitstudentin Samantha bringt ihn eher mehr in ein Gefühls- und Gewissenschaos, aus dem er zunächst keinen Ausweg findet.


