Exkursion der Geographiekurse des 13. Jahrgangs zu den Containerterminals im Hamburger Hafen
Exkursion der Geographiekurse des 13. Jahrgangs zu den Containerterminals im Hamburger Hafen

Exkursion der Geographiekurse des 13. Jahrgangs zu den Containerterminals im Hamburger Hafen

Exkursion der Geographiekurse des 13. Jahrgangs zu den Containerterminals im Hamburger Hafen

Bei einer Exkursion am 24. Januar 2024 erhielten die Schülerinnen und Schüler der 13a, 13b und 13c zusammen mit Herrn Hannemann und Frau Immetsberger die einmalige Gelegenheit, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Hamburger Hafens zu werfen. Nach einer zweistündigen Fahrt nach Hamburg begann die Tour. Vor dem Eintreten des Busses wurden nochmal die Personalausweise kontrolliert. Das hatte einen speziellen Grund: Die Tour führte sie durch die Hafenterminals der HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG, streng gesicherte Areale, die normalerweise für die Öffentlichkeit unzugänglich sind. Nun ging es los von der Hafencity zu den Hafenarealen. Doch bevor es zum modernen Containerhafen ging, gab es einen Zwischenstopp im ehemaligen Freihafen von Hamburg. Dort konnten sich die Schülerinnen und Schüler den sogenannten “50er Schuppen” anschauen in der ältesten noch erhaltenen Hafenanlage des Hamburger Hafens. Hier wurden noch vor der Einführung des ISO-Containers die Güter ganz konventionell transportiert in Kisten, Säcken und Fässern.

Weiter ging es nun zu den topmodernen Hafenterminals der HHLA. Bereits bei der Fahrt über die Köhlbrandbrücke konnten sich die Schüler und Schülerinnen einen Blick auf das weitläufige und faszinierende Hafengelände verschaffen. Das erste Terminal, das angesteuert wurde, war der Burchardkai, das älteste und größte Terminal des Hamburger Hafens. Hier konnte man gespannt den 30 Containerbrücken beim Be- und Entladen der Containerschiffe vieler bekannter Reedereien wie der Evergreen oder Maersk beobachten. Die Container auf dem Kai werden in TEU Twenty-Foot Equivalent Unit gemessen, was einem 20 Fuß (6,09 Meter) großen Container entspricht. Spezielle Hubwagen, sogenannte Van-Carrier, transportieren die Container zu den Containerbrücken, um sie auf die Containerschiffe zu verladen.

Bevor die Tour fortgesetzt wurde, legte man eine kurze Pause auf dem Autohof Altenwerder ein, einem beliebten Treffpunkt für die LKW-Fahrerinnen und Fahrer des Hamburger Hafens. Neben einer Tankstelle gab es hier auch ein Restaurant mit dem kultigen Namen “Trucker Treff”, was einer Zeitreise in die 80er Jahre glich.

Das zweite und abschließende Terminal der Tour war das Altenwerder Containerterminal. An der Stelle, wo einst ein kleines Dorf existierte, erhebt sich nun eines der modernsten Containerterminals weltweit. Die Schülerinnen und Schüler waren erstaunt, als sie bemerkten, dass die Container autonom und ohne menschliche Fahrer bewegt werden. Innovative, computergesteuerte Transportplattformen übernehmen hier die Aufgabe des Transports. Die Container können so in kürzester und effizienter Weise vom Blocklager zum Containerschiff befördert werden. Somit wird der Hafenbetrieb nachhaltig und effizient gestaltet.

Der professionelle Tourführer mit einer Erzählstimme im Stile David Attenboroughs hat am Ende noch angemerkt, dass die Jobs bei der HHLA durchaus gut vergütet seien und der Fachkräftemangel auch im Hafen zunimmt, vielleicht entscheidet sich ja jemand der Teilnehmenden dafür.

Die Schulexkursion zur HHLA war sehr lehrreich und beeindruckend. Die Klassen haben einen weitreichenden Einblick in die fortschrittlichen und innovativen Technologien des Hamburger Hafens erhalten, der die Zukunft der Stadt im globalen Markt sichert.

Autor: Silas Form, 13b

Fotos: Felix Höneise (13c), Frau Deckena (Praktikantin)

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung