Vom 07.09.-11.09.2026 ging es für die Klasse 9D gemeinsam mit Herrn Treder und Frau Benneckendorf auf Klassenfahrt in den Harz. Ziel war die Jugendherberge Goslar – und schon die Anreise sollte zeigen, dass diese Woche einige Abenteuer bereithalten würde.
Die Hinfahrt mit der Deutschen Bahn verlief alles andere als planmäßig: Nach mehreren verpassten bzw. verspäteten Verbindungen strandeten wir schließlich in Kreiensen. Zum Glück kam schnell Hilfe aus dem Harz: Die Mutter von Frau Benneckendorf sowie einige ihrer Kollegen vom Forstlichen Bildungszentrum der Niedersächsischen Landesforsten holten uns kurzerhand mit VW-Bussen ab und brachten uns sicher zur Jugendherberge nach Goslar. So kamen wir noch pünktlich zum Abendessen an und konnten den ersten Abend bei einem gemeinsamen Fußballspiel auf der Bolzwiese ausklingen lassen.

Am Dienstag stand mit einer Grubenbahnfahrt im Weltkulturerbe Rammelsberg gleich ein besonderes Erlebnis auf dem Programm. Am Nachmittag blieb Zeit, Goslar auf eigene Faust zu erkunden und das umfangreiche Freizeitangebot der Jugendherberge zu nutzen. Ob Volleyball, Tischtennis, Schaukeln oder Fußball – für alle war etwas dabei. Abends wurde gemeinsam gegrillt und der Tag gemütlich beendet. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von „Jagd nach Mr. X“. Ausgestattet mit Walkie-Talkies spielten wir auf dem gesamten Gelände der Jugendherberge bis hin zum Rammelsberg Fangen. Das Spiel entwickelte sich zu einem echten Highlight der Klassenfahrt: Aus einer Runde wurden schnell mehrere. Am Nachmittag folgte eine Stadtrallye durch Goslar, bevor der Tag mit einer letzten Runde Mr. X zuende ging.
Ein Höhepunkt der Woche erwartete uns am Donnerstag: die Wanderung auf den Brocken. Von Torfhaus aus ging es über den Goetheweg hinauf zum höchsten Berg Norddeutschlands auf 1142m. Begleitet wurden wir von einer Mitarbeiterin des TorfHauses, die uns spannende Einblicke in den Nationalpark und seine Besonderheiten vermittelte. Der Auf- und Abstieg war durchaus anstrengend, doch am Ende meisterten wir alle die Herausforderung und können stolz auf unsere Leistung sein.

Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer erlebnisreichen Woche ging es zurück nach Kiel – und diesmal sogar ganz entspannt mit der Deutschen Bahn.
Text und Fotos: Theresa Benneckendorf und Nicholas Treder
