Unsere Sprachreise nach Straßburg vom 16.3.-20.3.2026
Mit viel Vorfreude und Neugier machten sich Frau Kühl und Frau Vorbach gemeinsam mit den Französischlernenden des 9. und 10. Jahrgangs auf den Weg nach Straßburg, um dort eine spannende Sprachreise zu erleben. Neben neuen sprachlichen Eindrücken und kulturellen Erfahrungen stand vor allem das gemeinsame Entdecken der Stadt im Mittelpunkt. In diesem Artikel berichten beide Jahrgänge jeweils aus ihrer eigenen Perspektive und geben einen Einblick in ihre Erlebnisse während der Fahrt.
Ein Bericht aus der Sicht der Schülerinnen des 10. Jahrgangs:
Am Montag haben wir uns um 6:20 Uhr am Bahnhof getroffen und sind um 6:50 Uhr losgefahren. Unser erster Stopp war Kiel, der zweite war Hamburg Altona und dann sind wir mit der S-Bahn zum Hamburger Hauptbahnhof gefahren. Auf dem Weg zur S-Bahn sind wir alle auf der Rolltreppe hingefallen, das war sehr lustig, aber auch schmerzhaft. Vom Hamburger Hauptbahnhof fuhren wir über Frankfurt und von dort aus mit dem TGV nach Straßburg und waren dann um 16:05 Uhr da.


Nachdem wir uns im Hotel angemeldet und die Zimmer bezogen haben, sind wir ins Flam‘s gegangen und haben uns herzhaften und auch süßen Flammkuchen schmecken lassen.
Unser Dienstagmorgen begann um 8 Uhr mit unserem ersten gemeinsamen Frühstück im Hotel. Es gab viele verschiedene Auswahlmöglichkeiten an Gebäck und Belag französischer Art, beispielsweise Croissant, Pain au Chocolat (Schokobrötchen), Camembert oder französischer Frischkäse.
Nach dem Frühstück machten wir uns fertig für einen Spaziergang ins Zentrum, um dort an einer Stadtführung teilzunehmen. Bei dieser durften wir die Kathedrale (das Münster), ein besonderes Stadtviertel „La Petite France“ und vieles mehr kennenlernen. Bei der Stadtführung erzählte unser Tourguide uns über Kopfhörer die Geschichte Straßburgs. Wusstet ihr, dass das Münster bereits 1192 erbaut wurde und die astronomische Uhr noch immer intakt ist und bis heute funktioniert? Ziemlich krass oder?



Einige Zeit später hatten wir eine Batorama-Bootstour und auch hier wurden wir mit Sehenswürdigkeiten überrascht. Wir sind dort zum Beispiel auf dem Fluss Ill am deutsch-französischen Fernsehsender „arte“ vorbei gefahren.

Zwischen der Stadtführung und der Bootstour hatten wir eine zweistündige Pause, in der wir unsere Freizeit eigenständig gestalten konnten. Wir teilten uns in Kleingruppen auf und suchten uns Restaurants, in denen wir uns etwas zum Mittag holten. Einige waren Pizza essen und andere haben sich Sandwiches oder Snacks gegönnt.
Zum Nachmittag hin benötigten wir viel Kraft in den Beinen, denn wir sind das Münster, das 332 Treppenstufen besitzt, hinaufgestiegen.
Oben angekommen waren wir erst einmal aus der Puste. Als wir wieder genug Luft hatten, konnten wir den wunderschönen Ausblick genießen: Die eine Richtung mit Blick auf den Schwarzwald, die andere mit Blick auf die Vogesen (französisches Gebirge).
Das Abendessen durften wir individuell gestalten und wir genossen Pasta und Pizza im Restaurant Popelino. Zusammen ließen wir den Abend mit lustigen Gesprächen und sehr leckerem Essen ausklingen.
Am Mittwoch sind wir vormittags kurz in ein Shoppingcenter in der Nähe gegangen. Frau Vorbach und Frau Kühl kauften in der Zeit unsere Kinotickets für den Abend im Kino nebenan.
Unser Hauptziel war dennoch das Collège Saint-Étienne. Dort hatte jeder einzelne von uns eine/n Austauschpartner*in für den Tag, sodass wir von diesen Partnern grüppchenweise durch die Schule und die Stadt geführt wurden und sie uns einige Dinge gezeigt haben. Anfangs haben wir dort allerdings zum Mittag gegessen. Dort sind uns schon einige Unterschiede zu unserer Mensa in Deutschland aufgefallen. In Frankreich essen Schüler*innen und Lehrer*innen zum Beispiel in unterschiedlichen Sälen und es gibt auch immer Vor-, Haupt- und Nachspeise.
Danach wurden wir alle durch die gesamte Schule geführt, welche ungefähr so groß ist wie unsere. Der größte Unterschied hierbei ist allerdings die Kirche, die mitten auf dem Gelände steht.
Anschließend sind wir in einzelnen Gruppen mit unseren Austauschschülern durch die Stadt gelaufen und haben ein paar Dinge besichtigt. Das Wetter war durchgängig sonnig und sehr angenehm. Am Ende des Austausches mit der Schule haben wir noch ein kleines Deutsch-Französisches-Buffet gemacht und den Tag ausklingen lassen. Zum Abend hin sind wir in unseren individuellen Gruppen essen gegangen oder haben uns Essen bestellt und sind danach alle gemeinsam noch ins UGC Ciné Cité gegangen und haben den Film „Jumpers“ geguckt. Insgesamt war es ein schöner Tag mit vielen Erlebnissen!
Am Donnerstag haben wir nach dem Frühstück im Hotel das europäische Parlament besucht. Das Gebäude hat uns sofort durch seine Größe und moderne Architektur beeindruckt. Bevor die Führung begann, mussten wir zuerst durch einen Security Check. Danach konnten wir das Gebäude betreten und mit der Führung beginnen. Während der Führung haben wir erfahren, wie das Parlament arbeitet. Besonders interessant war die Zusammenarbeit der verschiedenen Länder. Ein Highlight war der Besuch im Plenarsaal, dort treffen die Abgeordneten wichtige Entscheidungen.

In unserer Freizeit, welche wir am Nachmittag in Kleingruppen verbrachten, haben wir einen Shopping-Ausflug gemacht. Während des Ausfluges haben wir auch selbst zu spüren bekommen wie schnell es passiert, dass man doch mal in die falsche Tram einsteigt. Wir konnten uns allerdings mit dem Tramsystem letztendlich anfreunden. Als unsere Freizeit sich dem Ende näherte, trafen wir uns mit den anderen am office du tourisme (Touristeninformation) und sind dann alle gemeinsam Essen gegangen.
Am Freitag haben wir bereits um 6:30 Uhr gefrühstückt und dann unsere Sachen gepackt und haben ausgecheckt. Wir sind dann mit der Tram zum Bahnhof gefahren.
Da hatten wir noch eine halbe Stunde Freizeit und viele haben sich noch Souvenirs gekauft.
Um 9:08 Uhr sind wir in den Zug nach Frankfurt eingestiegen und da hatten wir dann 1,5 Stunden Aufenthalt, wo wir uns etwas von Mc‘s geholt haben. Dann sind wir um 12:46 Uhr weiter nach Kiel gefahren, wo wir ein sehr spezielles Mädchen kennengelernt und uns lange mit ihr unterhalten haben. Um 17:40 Uhr sind wir dann in Kiel angekommen, aber mussten ein bisschen zur Regionalbahn laufen, um den Zug nicht zu verpassen. Auf dem Weg nach Eckernförde waren wir dann alle müde und wir sind plangemäß um 18:39 Uhr angekommen.

Die Straßburg-Reise aus Sicht einer 9. Klässlerin:
Vom 16.3.-20.3.26 waren der komplette 9. Jahrgang und 8 Schülerinnen des 10. Jahrgangs des WPU Französisch in Straßburg.
Am Montag sind wir früh morgens in Eckernförde am Bahnhof gestartet. Gereist sind wir mit dem Zug, mit Umstiegen in Kiel, Hamburg und Frankfurt und dann in einem Hochgeschwindigkeitszug (Train à Grande Vitesse, TGV) nach Straßburg.
In Straßburg ging es dann weiter mit der Tram ins Hotel Esplanade. Direkt bei der Ankunft haben wir eine andere Klasse aus Hamburg kennengelernt. Jeder Tag war voller interessanter Aktivitäten, wie z.B. eine interessante Stadtführung quer durchs Zentrum und durch das Viertel Petite France, eine Bootstour auf der Ill (Fluss durch Straßburg), eine Münsterbesteigung auf die Plattform mit toller Aussicht, den Kinofilm Jumpers, Besichtigung des Europaparlaments, Besichtigung eines Collèges-Lycées mit dem Zusammentreffen mit französischen Schülerinnen und Schülern aus dem deutsch-französischen Zweig.

In Straßburg ging es dann weiter mit der Tram ins Hotel Esplanade. Direkt bei der Ankunft haben wir eine andere Klasse aus Hamburg kennengelernt. Jeder Tag war voller interessanter Aktivitäten, wie z.B. eine interessante Stadtführung quer durchs Zentrum und durch das Viertel Petite France, eine Bootstour auf der Ill (Fluss durch Straßburg), eine Münsterbesteigung auf die Plattform mit toller Aussicht, den Kinofilm Jumpers, Besichtigung des Europaparlaments, Besichtigung eines Collèges-Lycées mit dem Zusammentreffen mit französischen Schülerinnen und Schülern aus dem deutsch-französischen Zweig.


Unser Abendessen haben wir uns 2 mal selber ausgesucht. Dabei haben alle unterschiedliche Sachen gegessen, von Italienisch bis Fast Food und Griechisch war alles dabei. Zum Ende hin haben wir neben der Hamburger Gruppe auch noch Bekanntschaft mit einer Gruppe aus Frankfurt an der Oder gemacht. Die Rückreise verlief ohne besondere Vorkommnisse, und alle sind sehr glücklich, aber müde zu Hause angekommen.
Dadurch, dass Straßburg eine deutsch-französische Geschichte aufweist und viele Straßenschilder auf Elsässisch (erinnert ein wenig an süddeutschen Dialekt) und Französisch ausgeschildert sind, konnten wir uns sehr gut zurecht finden. Wir als 9. Klässler hatten auch die Aufgabe, 100 neue Wörter auf Französisch zu sammeln und aufzuschreiben. Vor Ort konnten uns dabei auch unsere Austauschpartner in und außerhalb der Schule helfen.
Abschließend lässt sich sagen, dass diese Reise eine sehr tolle, interessante und lehrreiche Chance war, das Leben in Frankreich kennenzulernen. Vielen Dank an Frau Kühl und Frau Vorbach für dieses tolle Programm!

