

Zur Verdeutlichung der vielen historischen Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts besuchte die Klasse 13c mit ihrem Geschichtslehrer Michael Baum vor einigen Tagen die Marineschule der Bundeswehr in Flensburg-Mürwik, die im ehemaligen Admirals-Wohnhaus eine bedeutende, auch der interessierten Öffentlichkeit zugängliche Marinehistorische Sammlung und Ausstellung unterhält. Dargestellt werden anhand vieler Ausstellungsstücke, historischer Quellen und seltener Exponate die Ereignisse rund um die Schlüsselbegriffe Kolonialismus, Imperialismus, Verlauf und Auswirkungen beider Weltkriege, Wiederaufbau der Bundesrepublik und der DDR und der deutschen Wiedervereinigung, jeweils mit ihren maritimen Schwerpunkten.
Danach hatte die Klasse die seltene Möglichkeit, eine Führung durch die „Burg“, wie die Marineschule aufgrund ihrer baulichen Ähnlichkeit mit der Marienburg in Westpreußen allgemein genannt wird, zu gekommen. Neben einigen Hörsäälen des laufenden Ausbildungsbetriebs , der historischen Aula, in der schon Kaiser Wilhelm II., aber auch andere bedeutende Persönlichkeiten, fast alle Bundeskanzler zum Beispiel Veranstaltungen besucht oder selbst durchgeführt haben, konnte die Klasse auch den Turm der Burg besteigen und hatte einen weiten Rundblick nach Dänemark, auf die Werften und die Stadt Flensburg. Eine Einladung zum Mittagessen und ein interessanter Vortrag über die heutigen weltweiten Aktivitäten der Bundesmarine als Teil der durch das Bundesparlament eingesetzten Bundeswehr rundeten den gelungenen Profiltag ab.


