

Nicht verständlich? Ganz einfach: 42 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Latein-Kursen unserer Schule waren mit drei Lehrkräften – Frau Münchbach, Frau Wehrs und Herrn Baum – kurz vor den Sommerferien für eine Woche in Rom. Entstanden war die Idee zu dieser Studienfahrt aus dem Wunsch heraus, es den Französisch- und Englisch-Schülerinnen und Schülern gleich zu tun, die schon mehrfach Fahrten in ihre jeweiligen Sprachregionen unternommen hatten. Nun ist Latein zwar keine lebendige Sprache mehr, die man noch irgendwo sprechen und damit üben kann, aber ins damalige Zentrum des antiken römischen Reiches mit seinen vielen erhalten gebliebenen Relikten aus der Zeit zu kommen und z.B. Inschriften übersetzen zu können sowie an den „Originalschauplätzen“ der vorher unterrichteten Texte zu stehen, war doch sehr reizvoll. Daher auch die große Zahl der interessierten Mitfahrer/-innen. So ging es dann nach einem hauptsächlich von Frau Münchbach ausgearbeiteten Plan kreuz und quer durch Rom und den Hafenort Ostia am Mittelmeer, immer „auf den Spuren der alten Römer“. Eine nächtliche Stadtführung, der Circus Maximus, das Forum Romanum, das Kapitol, das Colosseum – nichts wurde ausgelassen, und waren die Füße auch noch so müde. Denn nicht nur in Norddeutschland war es zu dieser Zeit sommerlich warm, auch Rom empfing und „umkochte“ unsere Gruppe bei beständigen Temperaturen um und über 30 Grad alle Tage. So war es eine schöne Abkühlung, nach der mittäglich heißen Besichtigung von Ostia Antica auch einen kurzen Sprung ins Mittelmeer zu machen und einige Zeit zum Erholen am dortigen Strand haben zu können.
Die Studienfahrt ist von allen Mitreisenden als lohnend empfunden worden und wird bei genügend Interesse sicherlich in den nächsten Jahren von den „Lateinern“ wiederholt werden.




