{"id":564,"date":"2018-03-25T14:29:19","date_gmt":"2018-03-25T12:29:19","guid":{"rendered":"http:\/\/peterustinovschule.de\/?p=564"},"modified":"2021-09-13T14:32:58","modified_gmt":"2021-09-13T12:32:58","slug":"folge-5-katrin-andorff-und-alena-wienhold-beide-begeisterte-hobby-reiterinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peterustinovschule.de\/?p=564","title":{"rendered":"Folge 5: Katrin Andorff und Alena Wienhold, beide begeisterte Hobby-Reiterinnen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"325\" height=\"342\" src=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180305_195531.jpg\" alt=\"\" data-id=\"565\" data-full-url=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180305_195531.jpg\" data-link=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/?attachment_id=565\" class=\"wp-image-565\" srcset=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180305_195531.jpg 325w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180305_195531-285x300.jpg 285w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180305_195531-230x242.jpg 230w\" sizes=\"(max-width: 325px) 100vw, 325px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"324\" height=\"221\" src=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180308_095344.jpg\" alt=\"\" data-id=\"566\" data-full-url=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180308_095344.jpg\" data-link=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/?attachment_id=566\" class=\"wp-image-566\" srcset=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180308_095344.jpg 324w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180308_095344-300x205.jpg 300w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20180308_095344-230x157.jpg 230w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"324\" height=\"239\" src=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/shapeimage_1-9.png\" alt=\"\" data-id=\"567\" data-full-url=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/shapeimage_1-9.png\" data-link=\"http:\/\/peterustinovschule.de\/?attachment_id=567\" class=\"wp-image-567\" srcset=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/shapeimage_1-9.png 324w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/shapeimage_1-9-300x221.png 300w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/shapeimage_1-9-230x170.png 230w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>Hallo, ich bin Katrin Andorff, 19 Jahre alt, Klasse 13c. In diesem Jahr werde ich mein Abitur machen. Ich m\u00f6chte Euch an dieser Stelle etwas \u00fcber mein Hobby berichten, den Reitsport. Seit ich ein kleines Kind war, habe ich von Pferden und dem Reiten getr\u00e4umt. Da ich noch zu jung daf\u00fcr war, haben meine Eltern beschlossen, dass ich mit vier Jahren mit dem Voltigieren anfangen durfte. Mit sechs Jahren war ich endlich alt genug, um reiten zu lernen. Von Anfang an war ich fasziniert von den Pferden und bald entstand der Wunsch nach einem eigenen Pferd. Aber bis dahin sollten noch einige Jahre vergehen. Meiner Hartn\u00e4ckigkeit und der Tatsache, dass das Pferd, das ich als Reitbeteiligung ritt, gesundheitliche Probleme hatte, ist es zu verdanken, dass meine Mutter sich bereit erkl\u00e4rt hat, mir im Alter von 13 Jahren ein eigenes Pferd zu kaufen. Die Suche nach dem geeigneten Pferd f\u00fcr mich gestaltete sich aufregend. Nach einigen Entt\u00e4uschungen fand ich einen vierj\u00e4hrigen Fuchswallach, in den ich mich auf Anhieb verliebt habe. Einen Tag vor meinem vierzehnten Geburtstag holten wir Carricolo (Rico) in unseren Reitstall nach Kosel, in dem ich reiten lernte und bis heute noch mein Pferd eingestellt habe. Die vergangenen f\u00fcnf Jahre mit ihm gestalteten sich sehr ereignisreich. Das Besondere am Reitsport ist, dass man ihn mit einem ca. 500 kg schweren Lebewesen aus\u00fcbt, das man nicht in die Ecke stellen kann, wenn man mal keine Lust hat. Ein Pferd braucht t\u00e4glich Aufmerksamkeit, Bewegung und Pflege. Wichtig f\u00fcr die Beziehung zwischen Pferd und Mensch ist das gegenseitige Vertrauen. Ich habe mit meinem Rico viele sch\u00f6ne wie auch belastende Erlebnisse gehabt. So gibt es f\u00fcr mich nichts Sch\u00f6neres als mit ihm frei \u00fcber ein Stoppelfeld zu galoppieren. Durch Rico, der mir viel Sicherheit gab, bin ich immer mehr zur Springreiterin geworden. Mit ihm durch einen Parcours zu reiten, gibt mir das Gef\u00fchl, frei zu sein. Es ist unbeschreiblich, seine Kraft zu sp\u00fcren und das Wissen zu haben, dass auch er mir so vertraut wie ich ihm. Gemeinsam sind wir bei vielen Turnieren gestartet, wir haben einige Platzierungen geholt, aber auch wenn dem nicht so war, konnte ich immer wichtige Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Die Atmosph\u00e4re auf einem Turnierplatz ist etwas ganz Besonderes. Reiter sind eine Spezies f\u00fcr sich. Sie sprechen ihre eigene Sprache und sind bereit, einiges f\u00fcr ihren Sport in Kauf zu nehmen. Ich meine, wer steht freiwillig um 3 Uhr in der Nacht auf, um gegen 7 Uhr in der Fr\u00fch eine Pr\u00fcfung zu reiten, die nicht l\u00e4nger als zwei Minuten dauert? Aber wir hatten auch schwere Zeiten. Durch einen Tritt von einem anderen Pferd zog er sich ein Jahr, nachdem ich ihn hatte, einen Griffelbeinbruch zu (das ist ein kleiner Knochen im Hinterbein). Nach wochenlanger Boxenruhe und verz\u00f6gertem Heilungsprozess, musste ich mein Pferd wieder vollkommen neu antrainieren und aufbauen. Besonders schwierig daran war, dass er nicht nur physisch verletzt, sondern auch psychisch traumatisiert war, was dem Umgang mit Rico sehr schwierig machte. Er hatte Angst vor anderen Pferden und stieg an der Hand. Ihr m\u00fcsst wissen, dass dies eigentlich nicht Ricos Art ist. Mit viel Geduld, Zeit und Zuwendung habe ich es mithilfe meiner Reitlehrerin geschafft, mein Pferd wieder zu einem belastbaren, zuverl\u00e4ssigen Partner zu machen. \u00dcberhaupt befinde ich mich dauerhaft in Begleitung meiner Trainerin, mit der ich zusammen trainiere und auch alles weitere \u00fcber Turniere und die Freizeitgestaltung in Hinsicht auf mein Pferd bespreche. Dies ist sehr wichtig, da der Reitsport ein sehr anspruchsvoller Sport ist. Obwohl Rico f\u00fcr mich manchmal eine Herausforderung ist und es gerade jetzt, zur Zeit der Abiturpr\u00fcfungen schwierig ist, allem gleicherma\u00dfen gerecht zu werden, ist er f\u00fcr mich ein wichtiger Ausgleich, eine Kraftquelle und mein Gef\u00e4hrte. Ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen.<br><br>Mein Name ist Alena Wienhold. Ich bin 18 Jahre alt und befinde mich zurzeit im Abiturstress, aber f\u00fcr Herrn Baum schreibe ich gerne etwas \u00fcber mein Hobby, den Reitsport. Ich reite seit ich 10 Jahre alt bin auf dem Engelshof in Basdorf. Anfangs ritt ich auf Schulponys, sp\u00e4ter bekam ich eine Reitbeteiligung auf einem Privatpony, Holsteins Domingo (auf dem Springbild zu sehen). Ich ritt ihn ungef\u00e4hr 3 Jahre und stellte ihn auf Turnieren in den Disziplinen Dressur und Springen vor. Ihr k\u00f6nnt euch einen Turniertag folgenerma\u00dfen vorstellen: Am Vortag des Turnieres reite ich meine Dressuraufgabe durch, bis alles gut klappt. Danach flechte ich die M\u00e4hne meines Ponys ein weil die Richter, die am Ende einer Pr\u00fcfung\/Aufgabe eine Wertnote geben, es gerne sehen, wenn das Pferd \u201eh\u00fcbsch gemacht\u201c wurde. Nach dem Einflechten putze ich meine Ausr\u00fcstung, sprich Sattel, Trense, Stiefel und so weiter. Zuhause sammle ich dann meine Turnierbekleidung zusammen und lerne meine Dressuraufgabe auswendig. F\u00fcr diese ganzen T\u00e4tigkeiten gehen ungef\u00e4hr 4-5 Stunden drauf. Angenommen meine Pr\u00fcfung geht um 7:00 Uhr los (was Tatsache bereits vorkam), das hei\u00dft ich muss um 3:00 Uhr aufstehen um p\u00fcnktlich auf dem Turnierplatz zu erscheinen. Daraufhin suche ich die Meldestelle auf, wo ich meine Startbereitschaft erkl\u00e4re. Danach hei\u00dft es das Pferd fertig machen und es warm reiten. Falls ich eine Springpr\u00fcfung reite, gehe ich vor Beginn der Pr\u00fcfung den zu bew\u00e4ltigen Parcours ab und reite danach mein Pferd warm. Eine Pr\u00fcfung dauert ungef\u00e4hr 5 Minuten, mal mehr, mal weniger. Wie ihr sehen k\u00f6nnt ist der Aufwand gr\u00f6\u00dfer als der eigentliche Auftritt. Leider haben meine Reitbeteiligung und ich irgendwann nicht mehr zueinander gefunden, weshalb ich das Pony heute nicht mehr reite. Nun habe ich eine neue Reitbeteiligung auf einem Pferd (das Schwarze Pferd), was mir sehr viel gibt. Ihr fragt euch mit Sicherheit warum wir Reiter\/Turnierreiter uns das alles antun? Die Antwort ist simpel: Es ist eine Leidenschaft von uns und ohne diese Leidenschaft w\u00e4ren wir nicht die Menschen, der wir heute sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, ich bin Katrin Andorff, 19 Jahre alt, Klasse 13c. In diesem Jahr werde ich mein Abitur machen. 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