{"id":4731,"date":"2025-06-09T12:05:57","date_gmt":"2025-06-09T10:05:57","guid":{"rendered":"https:\/\/peterustinovschule.de\/?p=4731"},"modified":"2025-06-09T12:05:57","modified_gmt":"2025-06-09T10:05:57","slug":"exkursion-des-geographieprofils-11c-zum-geomar-in-kiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peterustinovschule.de\/?p=4731","title":{"rendered":"Exkursion des Geographieprofils 11c zum Geomar in Kiel"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-rounded\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Geomar-1-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4732\" style=\"aspect-ratio:1.3333333333333333;width:1240px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Geomar-1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Geomar-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Geomar-1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Geomar-1-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Geomar-1-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Geomar-1-400x300.jpeg 400w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Am 03.06.25 verbrachte das Geographieprofil 11c zusammen mit Frau Immetsberger und Frau Benneckendorf einen abwechslungsreichen Exkursionstag in Kiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Hauptprogrammpunkt war ein Besuch beim GEOMAR Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung. Mit der Schwentine-F\u00e4hre ging es bei sonnigem Wetter \u00fcber die Kieler F\u00f6rde ans Ostufer, wo wir direkt beim Geomar aussteigen konnten. &nbsp;Dort wurden wir von Mareike Keller und Dr. Joachim Dengg in Empfang genommen. Im modernen H\u00f6rsaal bekamen wir zwei Vortr\u00e4ge und schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf die Uni-Atmosph\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst gab Dr. Joachim Dengg, Ozeanograph und Koordinator f\u00fcr Schulkooperationen,einen \u00dcberblick \u00fcber Aufgaben und Arbeitsfelder der Forschungseinrichtung. Wir lernten Einiges \u00fcber Internationale Meeresforschung, die Forschungsschiffe und technischen Ger\u00e4tschaften f\u00fcr Forschungsexkursionen. Zudem wurden interessante M\u00f6glichkeiten zur Mitarbeit im Geomar f\u00fcr Sch\u00fclerInnen und zur Kooperation mit Schulen vorgestellt. So gibt es zum Beispiel den Freitags-Forschung-Club f\u00fcr Sch\u00fclerInnen, bei dem Jugendliche unter Betreuung von Fachleuten Forschungsfragen aus dem Bereich der Meeres- und Klimawissenschaften nachzugehen k\u00f6nnen. F\u00fcr Lehrkr\u00e4fte werden regelm\u00e4\u00dfig Fortbildungen angeboten, so z.B. aktuell zum Thema CDR-Methoden (CO2-Entnahme aus der Atmosph\u00e4re). Wer sich also daf\u00fcr interessiert, kann gerne Kontakt mit dem Geomar aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss gab uns Mareike Keller, Doktorandin in der Arbeitsgruppe Deep Sea Monitoring, Einblicke in ihre Forschungsarbeit zum Thema Munition in der Ostsee. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sehr gro\u00dfe Mengen an Munition gezielt in der Nord- und Ostsee versenkt. Sch\u00e4tzungsweise liegen ca. 300.000 Tonnen Altmunition in der deutschen Ostsee. Da diese Versenkungsgebiete bekannt sind und die Munition \u00fcberwiegend deutlich sichtbar auf dem Meeresboden liegt, kann sie mit AUVs (autonomen Tauchrobotern) dokumentiert und kartiert werden. Sprengstofftypische Verbindungen l\u00f6sen sich aus den Altlasten und breiten sich in der Ostsee aus, mit negativen Folgen f\u00fcr das \u00d6kosystem und letztendlich f\u00fcr uns Menschen. Durch die zunehmende Korrosion der Metallh\u00fcllen steigen die Risiken stets weiter. Aber auch jetzt sind sie schon vorhanden, da zum Teil z.B. nicht ummantelter TNT-Sprengstoff frei auf dem Meeresboden liegt. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um diesem Problem entgegenzuwirken hat das Geomar an einem Pilotprojekt zur Bergung und umweltgerechten Entsorgung von Munitionsaltlasten mitgewirkt. Im Jahr 2024 &nbsp;wurde erstmals die gezielte Bergung von Munitionsresten aus der L\u00fcbecker Bucht getestet. Die Gesamtproblematik ist aber noch komplexer, da eine erfolgreiche Bergungstechnik noch nicht die letztendliche Herausforderung der Entsorgung der Munition l\u00f6st. Daher wird nun weiter daran geforscht, wie Bergung und Entsorgung erfolgreich gelingen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss besuchten wir nach der F\u00e4hrr\u00fcckfahrt ans Westufer noch das Geomar-Aquarium, wo wir mit der \u201egeographischen Brille\u201c einen Rundgang durch das \u00d6kosystem der Ostsee machten. Dabei fiel z.B. auf, dass Neozoen (Arten, die nicht in der Ostsee heimisch sind und teils durch menschliche Aktivit\u00e4ten eingeschleppt wurden) wie z.B. die invasive Quallenart Meereswalnuss, das Gleichgewicht des \u00d6kosystems st\u00f6ren k\u00f6nnen. Beeindruckend war auch, &nbsp;dass die Tiefsee ein noch weitgehend unerforschter Raum unserer Erde ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim gemeinsamen Eisessen an der Kiellinie lie\u00dfen wir unseren gelungenen Exkursionstag gem\u00fctlich ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Geomar-MitarbeiterInnen, die uns diesen \u00e4u\u00dferst spannenden Einblick in ihre Forschungsarbeit erm\u00f6glicht haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geographieprofil 11c, Tutorin Frau Immetsberger und LiV Theresa Benneckendorf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 03.06.25 verbrachte das Geographieprofil 11c zusammen mit Frau Immetsberger und Frau Benneckendorf einen abwechslungsreichen Exkursionstag in Kiel. 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