{"id":3923,"date":"2024-01-16T13:52:50","date_gmt":"2024-01-16T12:52:50","guid":{"rendered":"https:\/\/peterustinovschule.de\/?p=3923"},"modified":"2024-01-16T14:22:50","modified_gmt":"2024-01-16T13:22:50","slug":"schoelers-leest-platt-die-letzte-wird-die-erste-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peterustinovschule.de\/?p=3923","title":{"rendered":"\u201eSch\u00f6lers Leest Platt\u201c: Die Letzte wird die Erste sein"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"2560\" height=\"1440\" src=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_2184-1-edited-scaled.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3928\" srcset=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_2184-1-edited-scaled.jpeg 2560w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_2184-1-edited-300x169.jpeg 300w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_2184-1-edited-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_2184-1-edited-768x432.jpeg 768w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_2184-1-edited-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_2184-1-edited-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_2184-1-edited-533x300.jpeg 533w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es gibt Wettbewerbe, bei denen schon zu Anfang oder gar im Vorfeld zu klar ist, wer gewinnen wird, zum Beispiel wenn der FC Bayern-M\u00fcnchen bei den deutschen Meisterschaften spielt. Doch es gibt auch Wettbewerbe, bei denen sich das Blatt ganz unerwartet wendet. Letzteres war am Donnerstag, den 11. Januar 2024, beim Plattdeutschen Vorlesewettbewerb \u201eSch\u00f6lers leest Platt\u201c in der Aula der Peter-Ustinov-Schule der Fall.<br>Neun der insgesamt zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Jahrg\u00e4ngen 5-7 fanden sich in der Aula ein, um einen zuvor ausgiebig zuhause und in der \u201ePlattdeutsch-Freizeit\u201c ge\u00fcbten Text besonders gut vorzulesen und die Jury von sich zu \u00fcberzeugen. Diese bestand aus den beiden \u201ePlatt\u201c-sprechenden Lehrerinnen Kirsten Vo\u00df und Ulrike Wehrs, sowie dem externen Plattdeutschen Muttersprachler Hermann Schnoor. Organisation und Moderation \u00fcbernahm Referendarin Antonia Gerats, die ebenfalls mit dem Plattdeutschen aufgewachsen ist. Das Publikum bestand aus geladenen G\u00e4sten der Teilnehmenden: Eltern, Gro\u00dfeltern, Freunde und Geschwister dr\u00fcckten ihrem Favoriten die Daumen. Nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung ging es los. Jeweils von Applaus flankiert setzte sich ein Teilnehmer nach dem n\u00e4chsten an das Lesepult und las je 60 Sekunden lang den Beginn seiner Geschichte.<br>Das Publikum h\u00f6rte aufmerksam zu und las teils sogar in den bereitgestellten Leseheften mit. Sie h\u00f6rten von lustigen Familien, geheimnisvollen Schl\u00fcsseln und Regen im Kopf. Aber auch Tiere spielten eine besondere Rolle in den Geschichten: Mal ging es um eine (nicht so) s\u00fc\u00dfe Katze, dann wieder um einen Adler, der sich f\u00fcr ein Huhn hielt und schlie\u00dflich um die Hinterlassenschaften der letztgenannten Tiere.<br>Als alle Neun anwesenden Kandidaten gelesen hatten, gab es eine kurze Pause, in der die Jury dar\u00fcber beriet, wer bis jetzt am besten gelesen und hatte und ins Finale einziehen d\u00fcrfte.<br>P\u00fcnktlich zum Ende der Pause stand dann die Nachz\u00fcglerin, Line Krause (7c) auf der B\u00fchne, nachdem sie kurz zuvor noch eine Klassenarbeit geschrieben hatte. Auch sie las die ersten 60 Sekunden ihrer Geschichte vor und konnte bereits nach wenigen S\u00e4tzen alle \u00fcberzeugen: Der Einzug ins Finale war ihr sicher.<br>Im Anschluss verk\u00fcndete Juror Herrmann Schnoor die drei Finalistinnen und erz\u00e4hlte davon, wie es in seiner (lang zur\u00fcckliegenden) Schulzeit verp\u00f6nt gewesen war, Platt zusprechen, und wie sehr er sich daher \u00fcber die Veranstaltung und den Betrag aller Kandidaten freute. F\u00fcr das Finale qualifizieren konnten sich am Ende Jule Jebe-Oehlerich, Finnja K\u00f6pen und Line Krause. Die Drei lasen ihre gesamte Geschichte in ebendieser Reihenfolge vor und konnten sich wie folgt platzieren: Jule sicherte sich den dritten, Finnja den zweiten und Line schlie\u00dflich den ersten Platz.<br>In der abschlie\u00dfenden Siegerehrung nahmen die drei Gewinnerinnen mit breitem Grinsen und unter kr\u00e4ftigem Applaus ihre Urkunden und Gutscheine einer \u00f6rtlichen Buchhandlung entgegen. Es erfordert viel Mut, sich auf einer B\u00fchne ins Scheinwerferlicht vor eine Jury zu setzen und etwas vorzutragen. Noch mehr Mut erfordert es, einen Text in einer Fremdsprache vorzulesen, mit der man bis vor Kurzem kaum oder keine Ber\u00fchrungspunkte hatte, wie es f\u00fcr die meisten Teilnehmenden der Fall war. Daher sei hier an dieser Stelle gesagt, dass alle zehn Kandidatinnen und Kandidatinnen des diesj\u00e4hrigen \u201eSch\u00f6lers leest Platt\u201c-Wettbewerbs eine tolle Leistung erbracht haben, auf die sie wirklich stolz sein k\u00f6nnen! Sie alle werden im weiteren Verlauf des Jahres weiter \u201ePlatt schnacken\u201c und \u00fcben, sodass sie im kommenden Jahr sicher mit noch besseren Leistungen in einem spannenden Wettbewerb antreten k\u00f6nnen werden.<br>Allen Kandidatinnen gilt ein besonderer Dank, nicht nur f\u00fcr die Teilnahme am Wettbewerb, sondern auch f\u00fcr ihr freiwilliges Engagement, die zunehmend aussterbende Niederdeutsche Sprache zu erhalten. Dar\u00fcber hinaus geht ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an die Niederdeutschbeauftragte Annika Martens f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung und die Jurymitglieder Kirsten Vo\u00df, Ulrike Wehrs und insbesondere Herrmann Schnoor, der bereits angek\u00fcndigt hat, gern wieder mit dabeizusein. In diesem Sinne:\u201eDenn bit tom n\u00e4chsten mol!\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_4725-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3929\" srcset=\"https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_4725-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_4725-300x225.jpeg 300w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_4725-768x576.jpeg 768w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_4725-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_4725-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/peterustinovschule.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_4725-400x300.jpeg 400w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Text: Antonia Gerats<\/p>\n\n\n\n<p>Fotos: Antonia Gerats, Mika Ludvig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Wettbewerbe, bei denen schon zu Anfang oder gar im Vorfeld zu klar ist, wer gewinnen wird, zum Beispiel wenn der FC Bayern-M\u00fcnchen bei &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3928,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15,57],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3923"}],"collection":[{"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3923"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3923\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/peterustinovschule.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}